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Heizung winterfit machen: 5 Dinge, die Sie jetzt prüfen sollten

Die Heizsaison hat begonnen, und in den kommenden Wochen wird es richtig kalt. Nach der langen Pause im Sommer zeigen sich gerade jetzt oft kleine Schwächen, die im Winter zum Ausfall führen können. Mit einem kurzen Check lassen sich viele davon rechtzeitig erkennen. Diese fünf Punkte können Sie ganz einfach selbst prüfen, und dafür brauchen Sie kaum mehr als einen Entlüftungsschlüssel und ein Tuch.

 

Warum sich der Check jetzt lohnt

Monatelang hat die Anlage nur Warmwasser bereitet oder stand ganz still. Seit sie wieder läuft, machen sich kleine Mängel bemerkbar: Im System hat sich Luft gesammelt, der Wasserdruck ist gesunken oder eine Pumpe hat sich festgesetzt. Noch sind die Temperaturen moderat. Fällt ein Fehler aber erst bei Dauerfrost im Dezember oder Januar auf, wird es schnell ungemütlich. Dann sind auch die Kundendienste in der ganzen Region stark ausgelastet. Nutzen Sie deshalb die ersten Wochen der Heizsaison für einen kurzen Check.

 

1. Alle Heizkörper prüfen

Drehen Sie einmal alle Thermostate auf, auch in Räumen, die Sie bisher kaum beheizt haben, etwa im Gästezimmer oder im Keller. Werden alle Heizkörper nach einiger Zeit gleichmäßig warm, ist das ein gutes Zeichen. Bleibt es irgendwo kalt oder zeigt das Heizgerät eine Störung an, können Sie sich jetzt noch in Ruhe darum kümmern.

Achten Sie dabei auch darauf, ob Sofas, Vorhänge oder Verkleidungen direkt vor einem Heizkörper stehen. Die Wärme staut sich dann dahinter und kommt im Raum nur zum Teil an. Und noch ein Tipp aus unserem Alltag: Ganz aufdrehen heizt einen Raum nicht schneller. Das Thermostat regelt nur, bei welcher Temperatur der Heizkörper abschaltet. Stufe 3 entspricht bei den meisten Modellen etwa 20 Grad.

 

2. Wasserdruck prüfen

Am Manometer Ihrer Heizung sehen Sie den Anlagendruck. Liegt der Zeiger deutlich unter dem markierten Bereich, fehlt Wasser im System. In Einfamilienhäusern liegt der Druck meist zwischen 1 und 2 bar. Den genauen Wert für Ihre Anlage finden Sie in der Bedienungsanleitung. Messen Sie am besten bei kalter Anlage, denn im Betrieb steigt der Druck etwas an. Ist der Druck zu niedrig, können Sie bei vielen Anlagen selbst Wasser nachfüllen. Fällt er danach immer wieder ab, sollte ein Fachbetrieb nach der Ursache suchen. Häufig steckt dann eine kleine Undichtigkeit oder ein defektes Ausdehnungsgefäß dahinter.

 

3. Heizkörper entlüften

Gluckert es im Heizkörper oder wird er oben nicht richtig warm, befindet sich Luft darin. Mit einem Entlüftungsschlüssel lässt sich das schnell beheben. Schalten Sie die Heizung vorher aus und warten Sie etwa eine Stunde. So sammelt sich die Luft oben im Heizkörper. Drehen Sie das Thermostat ganz auf und beginnen Sie im untersten Stockwerk. Halten Sie ein Tuch unter das Ventil und schließen Sie es, sobald Wasser austritt. Kontrollieren Sie danach noch einmal den Wasserdruck, denn beim Entlüften geht etwas Wasser verloren. Gluckert es nach kurzer Zeit wieder, gelangt dauerhaft Luft ins System. Das sollte sich ein Fachbetrieb ansehen.

 

4. Thermostatventile testen

Bleibt ein Heizkörper trotz Entlüften kalt, hat sich über den Sommer oft der kleine Ventilstift unter dem Thermostatkopf festgesetzt. Schrauben Sie den Thermostatkopf ab und drücken Sie den Stift einige Male vorsichtig hinein, bis er wieder leichtgängig ist. Lässt er sich nicht bewegen, helfen wir Ihnen gern weiter. Gegen festsitzende Ventile im nächsten Jahr hilft ein einfacher Trick: Drehen Sie im Sommer alle Thermostate auf Stufe 5. So bleibt der Stift offen und kann sich nicht festsetzen.

5. Wartungstermin vereinbaren

Der wichtigste Punkt für einen sorgenfreien Winter ist die regelmäßige Wartung durch einen Fachbetrieb. Dabei werden Verschleißteile geprüft, die Anlage richtig eingestellt und kleine Mängel erkannt, bevor sie an einem kalten Wintertag zum Ausfall führen. Viele Hersteller setzen eine regelmäßige Wartung außerdem für ihre Garantie voraus. Falls die letzte Wartung schon länger zurückliegt, lohnt sich ein Termin jetzt noch vor dem ersten Frost.

 

Bevor Sie den Notdienst rufen

Manche Störungen lassen sich mit wenigen Handgriffen selbst klären. Prüfen Sie, ob der Heizungsnotschalter versehentlich ausgeschaltet wurde. Er sitzt meist neben der Tür zum Heizraum und sieht aus wie ein normaler Lichtschalter. Schauen Sie auch in den Sicherungskasten und kontrollieren Sie bei einer Ölheizung den Füllstand im Tank. Zeigt das Heizgerät einen Fehlercode, notieren Sie ihn und fotografieren Sie das Typenschild. Mit diesen Angaben können unsere Techniker schon am Telefon viel einschätzen und das passende Ersatzteil gleich mitbringen.

 

Was Sie dem Fachbetrieb überlassen sollten

Arbeiten am Brenner, an der Gasleitung oder an der Elektronik des Heizgeräts gehören ausschließlich in die Hände von Fachleuten. Das schützt Sie, und die Herstellergarantie bleibt erhalten. Bei Gasgeruch gilt: keine Lichtschalter oder Elektrogeräte betätigen, Fenster öffnen, den Gasabsperrhahn schließen, wenn das gefahrlos möglich ist, das Haus verlassen und erst draußen den Notruf Ihres Gasversorgers wählen.

 

Und wenn es doch einmal kalt bleibt?

Notfälle halten sich nicht an Öffnungszeiten. Deshalb ist der Heizungs- und Sanitärnotdienst von Team Matthies an 365 Tagen im Jahr für Sie da: in der Nacht, am Wochenende und auch an Feiertagen. Unsere Kundendiensttechniker sind von namhaften Heizungsherstellern speziell für Service und Wartung geschult und kennen die gängigen Anlagen in Tostedt und Umgebung aus der täglichen Praxis. Die aktuelle Preisliste für den Notdienst finden Sie transparent auf unserer Kundendienst-Seite.

 

„Die meisten Ausfälle im Winter kündigen sich schon vorher an. Ein kurzer Check zu Beginn der Heizsaison und eine regelmäßige Wartung sorgen dafür, dass die Heizung zuverlässig läuft, wenn man sie am dringendsten braucht.“

Torben Matthies, Inhaber und Geschäftsführer der Team Matthies GmbH

 

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Kommen Sie sorgenfrei durch den Winter: Buchen Sie Ihren Wartungstermin bei Team Matthies bequem online, rund um die Uhr. Und falls doch einmal etwas ausfällt, ist unser Notdienst für Sie erreichbar.